Aktuelles & Interessantes aus dem Fachbereich Veranstaltungstechnik
Bosch erweitert sein DCN-Konferenzsystem
Bosch Sicherheitssysteme bringt eine neue zentrale Steuereinheit (CCU, Central Control Unit) für seine DCN-Konferenzlösungen mit einer 128-Bit-Verschlüsselung für Abhörschutz nach AES (Advanced Encryption Standard) Rijndael auf den Markt. Diese Funktion ist besonders wichtig für Veranstaltungen mit hoher Sicherheitsstufe beispielsweise für NATO-, G8- und EU-Gipfeltreffen. Zudem verfügt das drahtlose System nun über einen sprachgesteuerten Modus, in dem sich die Mikrofone der Delegierten automatisch einschalten, sobald diese anfangen zu sprechen. Dies ermöglicht spontane und offene Diskussionen. Es ist außerdem möglich, im System eine spezielle VIP-Liste mit Delegierten anzulegen, die mit besonderen Privilegien ausgestattet werden und deren Kommentare Vorrang vor anderen haben.
Die neue zentrale CCU ermöglicht den parallelen Einsatz und Steuerung von bis zu 245 kabelgebundenen und 245 drahtlosen Delegierteneinheiten. Mit der CCU können die drahtlosen DCN-Systeme außerdem von den vielen Vorteilen der neuesten Version der Konferenz-Software-Suite (DCN-SW) profitieren. Dazu zählt unter anderem eine erweiterte Zugangskontrolle. Den Delegierten kann ein eigener Sitz und eine PIN-Nummer zugewiesen werden. Nur mit diesem Code erhalten sie dann Zugriff auf ihre Einheit, um beispielsweise ihre Anwesenheit zu bestätigen.
Die drahtlosen DCN-Systeme verfügen über eine Video Client-Lösung, die konferenzspezifische Informationen auf einem großen Bildschirm anzeigt. Zudem können DCN Next Generation Dolmetscherpulte ohne Einschränkungen konfiguriert und verwaltet werden. Die neue CCU bietet darüber hinaus auch eine Ethernet-Verbindung zum Steuer-PC. Sie ermöglicht damit ohne Einsatz von Konvertern eine Übertragung über größere Entfernungen als bei einer RS-232-Verbindung (maximal 15 Meter).
Quelle: www.boschsecurity.de
Dynacord Promatrix nach EN 54-16 zertifiziert
Das Promatrix 8000 Alarmierungs- und Beschallungssystem von
Dynacord hat die Zertifizierung gemäß der Brandschutznorm EN54-16
erhalten. Durch die Zertifizierung können Projekte nun mit einem
integrierten Sprach- und Alarmierungssystem ausgestattet werden,
das zugleich den aktuellen EU-Brandschutznormen entspricht.
Die ursprünglich als europäischer Standard für Brandmeldeanlagen
eingeführte EN 54 Norm wurde für den Bereich Sprachalarmierung
ergänzt. Somit wird der wachsenden Nachfrage zur Integration von
Brandmeldeanlagen und Sprachalarmierungs-/Evakuierungssystemen
nachgekommen. Durch die Ausweitung dieser Norm unterliegen jetzt
alle Bestandteile einer Sprachalarmierungsanlage, die zu einer
Brandmeldeanlage gehören oder daran angebunden sind und von dieser
zur automatischen Alarmierung angesteuert werden, der
EU-Bauproduktenrichtlinie. Deswegen muss nach EU-Recht gemäß der EN
54 Norm eine Zertifizierung für diese Systeme vorliegen.
Info: www.dynacord.com
Recording mit iPhone, iPad und MacBook
MicW stellte jetzt ein weiteres Modell seiner i-Serie vor, das sich durch seine Nieren-Richtcharakteristik für mobile Aufnahmesituationen von Musik und Sprache eignet. Das MicW i456 passt mit einer Länge von 5,5 Zentimetern zu jedem iOS-Gerät. Alternativ kann das Mikrofon auch mit Smartphones und Notebooks anderer Hersteller verwendet werden, sofern sie über einen vierpoligen Miniklinken-Eingang verfügen.
Mit einer Länge von 55 Millimetern sowie einem Durchmesser von 9 Millimetern ist das MicW i456 ultrakompakt in seinen Maßen. Die silberne Metallhülle schützt die Mikrofontechnik zuverlässig. Zur Verwendung wird das i456 einfach auf das iOS-Gerät aufgesteckt. Das MicW i456 lässt sich mit nahezu jeder App aus dem iTunes Store benutzen, seitens des Herstellers gibt es keine Beschränkungen. Auch mit den vorinstallierten Apps wie beispielsweise mit der in iOS integrierten Audiorekorder-App "Sprachmemos" kann es verwendet werden.
Das MicW i456 ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Vertrieb der Synthax GmbH erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für Endkunden beträgt 110,90 Euro, das Mikrofon ist ab sofort im Fachhandel erhältlich.
Info: www.synthax.de
Meyer Sounds MM-4XP Miniature Lautsprecher
Die neueste Installation von Meyer Sounds MM-4XP Miniature Lautsprechern erlebte vor kurzem ihr Debüt im Made, einem Mix aus Kreativlabor, Begegnungsstätte sowie Atelier und Werkstatt im 9. Stock eines Hochhauses im Herzen Berlins. Made ist sowohl eine Galerie als auch eine gemeinschaftliche Plattform, die kreative Köpfe inspiriert und ihnen einen Raum für ihre Arbeiten gibt. Es kann für künstlerische Darbietungen und Konzerte als ein einzelner großer Raum genutzt und für andere Zwecke in fünf separate Bereiche getrennt werden. Alle Innenwände sind beweglich und auch die Möblierung kann der Raumkonfiguration angepasst werden. Für die Beschallung haben Til Schwartz und Ivo König von IT Audio aus Berlin ein ebenso vielseitiges Meyer Sound System kreiert.
IT Audio definierten fünf Gruppen aus je vier MM-4XP Miniature Lautsprechern, drei MM-10XP Miniature Subwoofern und einem Galileo Lautsprecher Management System mit zwei Galileo 616 Prozessoren, um ein dezentrales Sound System zu schaffen, das unterschiedliche Audiosignale in verschiedenen kleineren Räumen gleichzeitig wiedergeben kann. Während Konzerten für ein größeres Publikum arbeiten alle Lautsprecher als ein großes System zusammen. Die Lautsprecher sind nach kundenspezifischen Farbwünschen in einer Cremefarbe lackiert, um sich der Architektur anzupassen.
"Wir wurden um die Entwicklung eines sehr flexiblen Systems gebeten, das auf den Raum zugeschnitten ist und genauso vielseitig wie der Veranstaltungsort selbst ist," sagt Schwartz. "Die Lautsprecher sollten unauffällig und die virtuelle Audioquelle von jedem Platz des Venues aus zu lokalisieren sein. Deshalb haben wir mit dem Galileo mehrere Presets mit verschiedenen Delayzeiten und Levels geschaffen, die die Lautsprecher mit jeweils einem eigenen Signal ansprechen. Und ohne die kleinen self-powered MM-4XP Lautsprecher wäre das eine ganz schön komplexe und kostenintensive Aufgabe gewesen."
Seit seiner Installation wurde das System für verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt, zu den auch Auftritte von Musikern wie Aloe Blacc, Erykah Badu, Moby und anderen gehörten.
Info: www.meyersound.de
Sennheiser: Schulungsreihe "Funkmikrofontechnik und Wireless Monitoring"
Sennheiser setzt im
Oktober die Schulungsreihe "Funkmikrofontechnik und Wireless
Monitoring" fort. Die Sound Academy des Audioanbieters bereite die
Teilnehmer damit auf die Herausforderungen der digitalen Dividende
vor.
Mehr Infos erhalten Sie unter www.sennheiser.de.
Frequenzen
Als Antwort auf den künftigen Wegfall der UHF-Frequenzen von
790-862 MHz für drahtlose Mikrofone stellt Sennheiser auf der
prolight + sound neun Funkmikrofonsysteme vor, die auf 1800 Mhz
senden. Die Systeme weichen damit auf einen höheren Frequenzbereich
aus, der in vielen Ländern Europas exklusiv für drahtlose
Audioübertragung freigegeben wurde.
www.sennheiser.com
Klotz stellt neue FireWire Kabel vor
Klotz stellt neue FireWire Kabel vor
Für den neuen FireWire 800 Standard hat Klotz a.i.s. die passenden
Kabel im Programm. Das neue Format erlaubt Transferraten bis 800
Mbit/s und ist abwärtskompatibel zu FireWire 400. Ebenfalls im
Programm sind auch Klotz Adapterkabel. FireWire und i.Link sind
Namen für das international standardisierte Format IEEE 1394. Es
wird einerseits zur PC Anbindung externer Massenspeicher verwendet,
findet aber auch in der Musikproduktion als Schnittstelle für
Audio-Interfaces Verwendung. Viele Hersteller bieten hier
Multichannel I/O Geräte mit Mikrofon Preamps an, Klotz a.i.s.
bietet dazu die passenden Kabel.
Movecat präsentierte neue Lastmesscontroller
Movecat stellte einen neuen Lastmesscontroller vor, den es in
den Versionen LC4B mit vier beziehungsweise LC8B mit acht Kanälen
gibt. Jeder Eingang verfügt über eine eigene Statusanzeige mit
programmierbaren Werten für die Erkennung und Auswertung von Über-
und Unterlastzuständen. Die Darstellung erfolgt je Kanal mit einer
vierstelligen 7-Segment-LED-Anzeige sowie gesonderten LED-Anzeigen
bei Überschreitung der programmierten Über- beziehungsweise
Unterlastschwellwerten. Fehler werden mit einem optischen und
akustischen Signal gemeldet. Eine Bypassfunktion ermöglicht die
gezielte Freischaltung, wie diese beispielsweise zum Einrichten des
Systems in der Praxis benötigt wird.
Beide Versionen des Lastmesscontrollers können über das Movecat
M-Link in größere Systeme integriert und mit bereits vorhandenen
Movecat Controllern der E-, I-, und T-Serien kombiniert werden. Die
Controller sind als 19"-Geräte lieferbar und verfügen über ein
überragendes Preis-/Leistungsverhältnis.
KONTAKT
Bei Rückfragen und Anmerkungen ist
Herr Mölleken Ihr Ansprechpartner:
Sven Mölleken
Fachbereich Veranstaltungstechnik/-support
E-Mail: moelleken@degefest.de
Oder rufen Sie in der degefest-Geschäftsstelle unter Tel.: 0800-2288227 an.